Aus alten Protokollbüchern war zu erfahren, dass bereits 1882 am Römerturm auf Scheiben geschossen worden ist. Diese Schießveranstaltungen wurden ohne des Bestehens eines Schützenvereins von den Jagdpächtern abgehalten. Die Gründung des Schützenvereins erfolgte am 06.12.1907 im Gasthaus Hirsch in Helmishofen von 25 Mitgliedern. Erster Schützenmeister war Benedikt Fuchs, Bürgermeister von Blonhofen. Geschossen wurde am Römerturm in einer Blockhütte. 1925 begannen die Römerturmschützen mit dem Neubau einer Schießanlage mit Schützenheim, welche die damals stolze Summe von 5.000 Reichsmark kostete. Besonderer Wert wurde auf das Kleinkaliberschießen gelegt. Die Schützenkette stammt aus dem Jahr 1934 und wurde von Max Brenner aus Leeder gefertigt.
Von 1942 - 1952 ruhte der Schießbetrieb. Am 26.12.1952 beriefen die beiden Schützenmeister Ludwig Ried und Josef Bauer im Gasthaus Zitt in Blonhofen eine Versammlung ein, mit dem Ziel der Wiederaufnahme des Schießbetriebes nach dem zweiten Weltkrieg. Am 25.01.1953 wählten in der ersten Hauptversammlung die anwesenden Mitglieder Josef Bauer zum ersten Schützenmeister. 45 Mitglieder waren damals im Schützenverein registriert. Vereinslokale waren abwechselnd das Gasthaus Zitt in Blonhofen und das Gasthaus Pichelmayer  in Aufkirch, an dessen Stelle inzwischen das Brauhaus Kaltental mit Gastwirtschaft steht. Im Verlauf der Geschichte waren die nachfolgenden Personen im Amt des ersten Schützenmeisters ehrenamtlich tätig:
1907 - 1924 Benedikt Fuchs                                           
1924 - 1929 Anton Bitz
1929 – 1953 Ludwig Ried
1953 – 1956 Josef Bauer
1956 - 1967 Albert Strobl
1967 – 1979 Fritz Taufratshofer
1979 - 1994 Xaver Demmler
seit 1994 Georg Schmid
Bereits 4 Jahre nach der Wiederaufnahme des Schießbetriebes fand in Blonhofen das 5. Gauschießen des Sportschützengaues Kaufbeuren-Marktoberdorf statt. Am 25. Mai 1957 fiel im Festzelt der Startschuss. 582 Schützen nahmen damals am Gauschießen teil. Der Festzug durch Blonhofen, an dem etwa 500 Schützen aus 30 Vereinen, 9 Festwagen und 8 Musikkapellen teilnahmen, lockte ungefähr 2600 Besucher nach Blonhofen.
Im Laufe der Zeit erwiesen sich die Lokalitäten bald als zu klein und so entschloss sich die Vorstandschaft 1958 für den Bau des heutigen Schützenheimes in den Jahren 1962 - 1964.
Im August 1958 weilte Gauschützenmeister Fritz Rättich in unseren Reihen und machte den Vorschlag in Aufkirch eine neue, eigene Schießstätte zu bauen, da nunmehr für solche Maßnahmen Staatszuschüsse gewährt werden. Bei einer Ausschußsitzung einigte man sich, die entsprechenden Anträge einzureichen.
Zeitgleich wurden mit Frau Berchtold in Aufkirch Verhandlungen über den Kauf eines Grundstücks an der Hofhalde geführt. Da der seinerzeit bestehende Schützenverein zum Abschluss eines Kaufvertrages nicht berechtigt war, wurde es notwendig, die Feuerschützen in das Vereinsregister einzutragen. Unter der Leitung von Schützenmeister Albert Strobl sprachen sich bei der außerordentlichen Generalversammlung am 07.09.1958 von den 35 anwesenden Mitgliedern 32 für den Bau einer neuen Schießstätte aus, sofern der Staatszuschuss gewährt wird.
Im Jahr 1960 begannen die maßgebenden Vorarbeiten für den Bau. Drei Mitglieder und der Gauschützenmeister Rättich fuhren zur Geschäftsstelle des Bayer. Sportschützenbundes, um die Pläne und Kostenvoranschläge vorzulegen. Nach der Gewährung eines Zuschusses von 25.000,-- DM durch das Kultusministerium wurde im Juni 1962 mit den Erd- und Maurerarbeiten für den Schützenheimbau an der Hofhalde begonnen. Die nasse Witterung und erhebliche Lehmvorkommnisse erschwerten die Bauarbeiten sehr. Nur dem nimmermüden Einsatz der Aktiven war es zu verdanken, dass damals diese Arbeiten nicht verschoben wurden. Aufgrund der Probleme beim Erdaushub entschloss sich der Bauausschuss, entgegen den vorgesehenen Planungen, das gesamte Haus zu unterkellern, was sich im Nachhinein als richtig herausstellte. Am 28.09.1962 konnte bereits die Hebauffeier im Gasthaus Storchen in Blonhofen abgehalten werden. Am 20.04.1963 waren die Bauarbeiten soweit fortgeschritten, dass im neuen Schützenheim zum ersten Übungsschießen und zugleich zur ersten Bierprobe eingeladen werden konnte. Am 08.06.1963 wurde der Schützenverein Frankenhofen zum ersten Vergleichsschießen in die nun endgültig fertiggestellten Räume eingeladen. In der großen Euphorie erstmals einen Wettkampf im neuen Vereinsheim abhalten zu können, hatten die Frankenhofener Schützen nicht den Hauch einer Chance.
Nach einem Gespräch mit dem Ehrenbezirksschützenmeister Max Schöllhorn und dem dritten Landesschützenmeister Hans Saxinger am 23.06.1963 beim Oberbayerischen Bundesschießen in Bad Tölz wurde uns die Zuweisung eines weiteren Zuschusses im Etat 1964 in Aussicht gestellt. So konnten die noch anstehenden Arbeiten an der Kegelbahn und an der Kleinkaliberschießanlage beruhigt fortgesetzt werden.
Im folgenden Jahr wurden die Römerturmstraße und der Parkplatz asphaltiert und die Außenanlagen fertiggestellt. Nach zweijähriger Bauzeit und rund 12.000 freiwilligen Arbeitsstunden konnte das Schützenheim am 23.08.1964 eingeweiht werden. Im anschließenden Eröffnungsschießen vom 28.08. - 06.09.1964 kamen 155 Ehrengaben zur Verteilung. Der Einladung folgten 370 Schützen aus 48 Vereinen. Zu diesem Zeitpunkt bestand der Gau KF-MOD aus 64 Vereinen mit 2.754 Schützen. Die Römerturmschützen zählten damals ca. 120 Schützen.
Nicht einmal zehn Jahre später sollte bereits wieder gebaut werden. Bei der Generalversammlung am 27.02.1972 wurde die Erweiterung des Schützenheimes mit der Vergrößerung der Küche und dem Anbau einer Gaststube beschlossen. Der Baubeginn erfolgte am 19.06.1972. Nach drei Wochen Bauzeit konnte der Rohbau fertiggestellt und der Dachstuhl aufgerichtet werden. Bis dahin wurden wieder 486 freiwillige Arbeitsstunden geleistet, ein Beispiel für den engen Zusammenhalt in einer intakten Gemeinschaft. Beim Königsschießen im Dezember 1972 wurde die Gaststube eröffnet und sogleich kräftig intern eingeweiht.
Die Küche war bis Sommer 1973 bezugsfertig eingerichtet. Wie beliebt das Schützenheim zur damaligen Zeit war, konnte man einem Bericht der Allgäuer Zeitung aus dem Jahr 1973 entnehmen, worin folgende Zeile zu lesen war: "Das prächtige Schützenheim der FSG Römerturm Aufkirch, das, hoch auf einem Landrücken gelegen, ins Kirchweihtal und Kaltental hineingrüßt, bot den passenden Rahmen für die Siegerehrung der Gaumeisterschaft 1973 des Gaues KF-MOD.
Das Jahr 1982 stand ganz im Zeichen des 75-jährigen Jubiläums unseres Vereines mit der Ausrichtung des Gauschießens.
Von diesem Stress erholt war es dann im Jahr 1984 wieder soweit, neue Bauarbeiten ins Auge zu fassen. So wurde am 16.09.1984 eine außerordentliche Versammlung einberufen, mit dem Ziel, das Schützenheim durch eine neue Pächterwohnung und eine neue Kegelbahn zu erweitern. Am 15.11.1984 begann mit den Abbruch der alten Kegelbahn und dem Beginn des Schützenheimumbaues die wohl schwerwiegendste Maßnahme der Römerturmschützen. Mit wieder mehr als 1.000 freiwilligen Arbeitsstunden wurde der Rohbau des Wohnhauses mit Kegelbahn bis zum 20.12.1984 errichtet. Nach einem langen und strengen Winter konnte der Dachstuhl erst am 09.03.1985 aufgerichtet und der lang ersehnte Hebauf gefeiert werden. Mit insgesamt über 4.500 freiwilligen Arbeitsstunden schufen die Schützen eine moderne Pächterwohnung, erweiterten die sanitären Anlagen und bauten eine vollautomatische Kegelbahn. Im Bereich der alten Pächterwohnung fanden elf weitere Schießstände Platz, so dass für größere sportliche Veranstaltungen nun insgesamt 21 Schießstände zur Verfügung stehen.
In den folgenden Jahren wurde das Aufkircher Schützenhaus zur Heimat zahlreicher Preisschießen und Wettkämpfe, wie zum Beispiel dem VG-Schießen, Jubiläums- und Königsschießen.
Für das Jahr 2007 – dem 100-jährigen Jubiläum des Vereins – traute sich der Verein wiederum die Ausrichtung eines großen Gauschützenfestes zu. Beim Schießen im Festzelt beim Sportplatz in Blonhofen und dem großen Festzug durch den Ort feierte die Gauschützenfamilie.
Nur drei Jahre später wurde die FSG Römerturm Aufkirch noch einmal Ausrichter eines Gauschießens. Da sich kein anderer Ausrichter gefunden hatte und der Veteranen- und Soldatenverein uns das Festzelt, das er zu seinem 125-jährigen Bestehen aufgestellt hatte, für einen Abend „lieh“ konnten wir ein kleines Gauschießen mit Königsehrung ausrichten.